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For artistic issues, you can continue to contact Alan Bern: alan.bern@theothereuropeans.eu



Press

Umjubelter Auftakt beim Klezmer-Festival

Soviel Andrang war nie: Mit ausverkauften Konzerten, großem Gedränge und einem begeisterten Publikum startete am Wochenende das 12. Internationale Klezmer-Festival in Fürth.

Alan Bern ließ keinen Zweifel offen: «Das ist das beste Festival, das ich kenne.« Ein Lob aus berufenem Munde, das man in Fürth gern hörte. Man kann das Kompliment aber auch zurückgeben: Denn Bern selbst trug freilich nicht unwesentlich dazu bei.

Brachte der seit Jahrzehnten in Berlin lebende Amerikaner – der mit seinen langen grauen Haaren wie eine Art Independent-Version von Steven Spielberg wirkt – dieses Jahr doch ein ganz besonderes Projekt mit. «The Other Europeans« (Die anderen Europäer) nennt es sich und erforscht seit nun zwei Jahren am Beispiel des kleinen, momentan doch eher gottverlassenen Landes Moldawiens, wie Juden und Zigeuner früher gemeinsam musizierten.

Das gibt – in der Praxis, im Konzert – eine hochexplosive Mischung mit herrlichen alten Melodien und unaufdringlich politischer Mission. Auf der reliefschmalen Bühne des Fürther Kulturforums haben die versammelten dreizehn Musiker aus aller Welt (Nummer 14 durfte nicht aus Frankreich ausreisen!) kaum genügend Platz. Und beweisen doch, wie gut sich die beiden Fraktionen – hier die Klezmer-Musiker, dort die östlichen «lautari« – ergänzen.

Klarinette und Hackbrett, Geige und Saxofon: auf, auf zum nächsten fröhlichen Hochzeitstanz! Mit Gästen wie dem US-Trompeter Paul Brody oder dem Flötisten Matt Darriau (von den Klezmatics) hat Berns bunte Truppe sogar prominente Unterstützer zu bieten, aber die Musiker aus dem Balkan stehen ihnen in nichts nach.

--- Wolf Ebersberger, 08.03.2010, NÜRNBERGER ZEITUNG

 
There were no empty seats in the culture center Mon Ami. The crossover project with 14 renowned players of Yiddish and Roma music promised a captivating musical experience. The concert featured ever-changing ensembles with frequent solo introductions that created a mood of breathless anticipation, carried along by a symbiosis of virtuosity and driving rhythms. Each instrument announced the entrance of the next one. The large hall was cooking, and those seated who still had room to swing their legs a little were lucky indeed. The music created a feeling of something beyond words, between entreaty and joy.  

--- Dr. Ursula Mielke, Thüringer Allgemeine Zeitung

 

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